News aus der Ortspartei

Uster, Februar 2025 – Die Wohnungsnot in Uster und Umgebung hat ein alarmierendes Ausmass erreicht. Aktuelle Zahlen belegen die prekäre Lage: Auf einer der führenden Immobilienplattformen sind derzeit lediglich ca. 40 Miet- und Kaufobjekte inseriert. Von diesen stammt ein Grossteil aus zwei Grossprojekten, den Überbauungen Gerichtsplatz und Zelgstrasse, deren Fertigstellung sich teilweise bis ins Jahr 2026 hinzieht. Dies bedeutet, dass die Situation in den nächsten zwei Jahren sogar noch drastischer wird, da keine weiteren grösseren Bauvorhaben in Planung sind.

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Untersuchungen würden aufzeigen, dass in der Dekade zwischen 2011 und 2021 die Lohnkosten um fast 20% angestiegen seien - in Uster wären es im gleichen Zeitraum gar 25%. In den vergangenen vier Jahre wären es alleine 25 Mio Franken. Wir seien aktuell bei 121 Mio. Franken Personalkosten was rund 37% des Gesamtbudgets oder 3'300 Franken pro Einwohner entsprechen würde. Natürlich müsse bei diesem Anstieg die (selbstbestimmte) Integration der Zahnklinik oder der Musikschule als Erklärung erwähnt werden,  aber verglichen mit ähnlichen Städten wie z.B. Wetzikon (2’800 Franken) oder Dübendorf (2’500 Franken) leiste sich Uster entweder mehr oder teureres Personal.

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