Parteiversammlung – Innovation und Nostalgie

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Ein dichtes und spannendes Programm an der heutigen Parteiversammlung. Im Vordergrund stehen gute Rahmenbedingungen für Unternehmen in Uster und Innovation im Zürcher Oberland. Zudem wurden verdiente Behördenmitglieder verabschiedet.

Credit Suisse Uster

Unser Gastgeber Felix G. Fischer, Leiter Marktgebiet ZH rechtes Seeufer, zeigte auf, welche Gebiete und Geschäftsfelder durch die Credit Suisse Uster betreut werden. Bankdienstleistungen sind immer noch ein Schlüsselelement für ein erfolgreiches KMU. Ein Baukastensystem erlaubt es der Credit Suisse, die Unternehmer  bedarfsgerecht zu betreuen.

Es bestehen gezielt Angebote für Start-ups. Nicht nur die Finanzierung alleine steht im Vordergrund, nein vielmehr versteht sich die Credit Suisse auch als Katalysator, indem sie die verschiedenen Partner und Start-up’s zusammen bringt.

Innovationspark Dübendorf

Im zweiten Themenblock präsentiert der Geschäftsführer René Kalt den aktuellen Stand des Innovations Parks in Dübendorf.

Auf den 70 Hektaren, welche dem Projekt zugeteilt sind, werden in einem ersten Schritt 36 Hektaren entwickelt. Zeil ist es, ein Ökosystem zu bauen, welches die Unternehmen und die Hochschulen zusammenbringt. Die zivile und militärische Aviatik ergänzen den Innovationspark.

150 Mio Franken sind nötig, um die erste Etappe zu verwirklichen. Die Stiftung ist deshalb auf der Suche nach einem Entwicklungspartner, der finanziert und realisiert. Zusätzliche Hürden sind noch hängige Einsprachen, die das Projekt verzögern. Das ist nicht nur ärgerlich, sonder auch kritisch, denn Firmen wandern in andere Regionen ab, solange das Angebot nicht wirklich steht.

Die Firmen mieten die Infrastruktur zu Marktpreisen. Der Zusatznutzen für sie ist das Nebeneinander von Hochschulen und anderen innovativen Unternehmen. Es geht also nicht darum, subventionierte Infrastruktur anzubieten, sonder vielmehr darum, Partner zusammen zu bringen.

Jeder ist eingeladen, sich den Innovationspark selber anzuschauen in Dübendorf. Es gibt schon Spannendes zu sehen. In einer Drohnenhalle tüftelt die ETH z.B. am autonomen Fliegen.

Abstellplatzverordnung

Jürg Krauer orientiert über die neue Abstellplatzverordnung. Die Abstellplatzverordnung regelt, wie viele Abstellplätze für Autos, Velos und Kinderwagen auf privaten Grund erstellt werden müssen respektive dürfen. Es geht also nicht um öffentliche Parkplätze.

Die Abstellplatzverordnung muss sich nach den kantonalen Vorgaben richten. War bis anhin die CO2 Reduktion auf kantonaler Stufe das Ziel, geht es neu generell darum, das Wachstum des Individualverkehrs einzuschränken.

Die neue Verordnung tangiert insbesondere die KMU, da sie die Zahl der Mitarbeiterparkplätze für zukünftige Bauten um rund 50% reduziert. Weniger drastisch ist der Einfluss auf die Besucherparkplätze (also z.B. die Parkplätze, die ein Lebensmittelladen für seine Kunden zur Verfügung stellen kann). Da bleibt die Anzahl Parkplätze ungefähr gleich.

Es stellt sich die Frage, wie wirtschaftsschädlich die neue Abstellplatzverordnung ist. Gerade für KMUs ist es wichtig, dass Mitarbeiter, welche ausserhalb von Uster wohnen, einen Parkplatz benutzen können. Jemandem vom Tösstal nützt es herzlich wenig, wenn Uster zwar mit dem ÖV gut erschlossen ist, sein Wohnort hingegen nicht. Für zahlreiche Mitglieder besteht an dieser Verordnung noch Korrekturbedarf.

Verabschiedungen

Nach dem dichten Informationsblock ging es dann doch noch in den Apero. In diesem Rahmen wurden die ehemaligen Behördenmitglieder Thomas Kübler, Thomas Pedrazolli und Rosetta Pellegrini verabschiedet. Die Laudatoren würdigten ihren jahre- respektive jahrzehntelangen Einsatz für die Partei.

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