Nix Däumchendrehen!

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Aktuell Uster, Matthias Bickel

Die gute Nachricht aus Zürich lässt viele Zürcher Oberländer Herzen wieder höher schlagen: Die Fertigstellung der Oberlandautobahn erhält neuen Schub – und dies von oberster Stelle, dem Regierungsrat des Kantons Zürich.

Man hätte auch Däumchen drehen und irgendwo auf einer Autobahnraststätte zwischen Zürich und Bern Kaffee trinken können, bis der Bund die Oberlandautobahn nach Bern abgeholt hätte. Nicht so unsere Verkehrsministerin Carmen Walker Späh: Sie will die verbleibende Zeit nutzen, dem Astra in zwei Jahren eine möglichst fortgeschrittene Planung zu übergeben. Dies zeugt von Pragmatismus und Weitsicht! Die vorgezogene Planung ermöglicht es zudem, die lokalen Gegenebenheiten und Bedürfnisse der Oberländer Gemeinden besser ins Projekt einzubringen.

So ist auch der Verein “Zusammenschluss Oberlandstrasse” erfreut über diesen Entschluss, setzen sich seine Mitglieder doch schon seit Jahrzehnten(!) für den Zusammenschluss der Oberlandstrasse ein, indem sie neben regionalen Aktivitäten auch intensive Kontakte nach Zürich und bis nach Bern pflegen und unermüdlich für die längst überfällige Fertigstellung kämpfen.

Mit der Übergabe an den Bund gelangt die Oberlandautobahn sodann auf die nationale Liste der Ausbauprojekte – sie ist mittlerweile eine der wichtigsten im ganzen Land. Diese Priorisierung ist auch bitter nötig: Zu lange wurde das Projekt durch Rekurse ausgebremst. Die unerträgliche Situation zwischen Hinwil und Uster lähmt so nicht nur die Bevölkerung jeden Tag, sondern blockiert auch die betroffenen Gemeinden seit Jahren in ihrer Entwicklung als attraktive Wohn- und Arbeitsorte.

Gut also, bleibt der Regierungsrat auf der Überholspur – im Interesse des Zürcher Oberlands und des ganzen Kantons!

Matthias Bickel, Gemeinderat FDP.Die Liberalen Uster / Mitglied Verein Zusammenschluss Oberlandstrasse.