Definitive Einführung der Schulsozialarbeit an der Sekundarstufe Uster |
Bauabbrechnung der Sanierung und Umgestaltung der Industriestrasse |
Bericht von Petra Bättig
Gemeinderätin FDP Uster
Die Schulsozialarbeit der Sekundarstufe Uster ist nötig und wird mit den geplanten 165-Stellenprozenten sehr gut dotiert sein. Darüber ist man sich einig. Ein Kürzung würde sich laut der Diskussion in der KBK vor allem auf die Prävention auswirken. Und bei einer starken Kürzung könnte der Auftrag nicht mehr wahrgenommen werden, da es eine gewisse Präsenz der Schulsozialarbeit im Schulhaus braucht. Denn nur so können vertrauensvolle Beziehungen aufgebaut werden.
Marianne Biber gibt zudem zu bedenken, dass in einer Stadt wie Uster, mit grossen kulturellen Unter-schieden, grössere Pensen nötig seien. Zudem würden einzelne Massnahmen, welche früher extern vergeben wurden, nun intern von der Schulsolzialarbeit übernommen worden.
Nach der Budgetdiskussion vom letzten Herbst, untersuchen wir jeden Antrag genau auf mögliches Sparpotential. Hier sind wir zum Schluss gekommen, dass die Schulsozialarbeit auch mit einer moderaten Kürzung von 15% noch genügend gut dotiert ist, um alle Aufgaben wahrzunehmen. Doch stand die FDP mit ihrem Kürzungsantrag wieder einmal einsam da. SVP und zum Teil auch GLP sprechen zwar gern vom Sparen, - aber wohl nur global beim Budget. Wenn’s konkret wird, ist die FDP plötzlich die einzige Partei, die sich konsequent und kontinierlich für einen sorgfältigen Umgang mit unseren Steuergeldern einsetzt. Der Antrag auf Kürzung wird mit nur vier Gegenstimmen (ohne Nänikerinnen) abgelehnt.
Da die Bauabbrechnung der Sanierung und Umgestaltung der Industriestrasse einiges tiefer als bud-getier ausgefallen ist (rund CHF 200'000 weniger, was wir natürlich sehr loben), gibt dieses letzte Traktandum eigentlich nichts mehr zu diskutieren. Das Wahljahr endet so ganz unspektakulär und noch vor 21 Uhr werden wir an den Apero entlassen, welcher von den austretenden Gemeinderäte spendiert wurde. Vielen Dank!