FDP Uster: Einstimmiges JA zum 5-Phasenplan des Stadtrats
Die Mitglieder der FDP Uster beschlossen an ihrer Parteiversammlung einstimmig die JA-Parole zum stadträtlichen 5-Phasenplan zur Zeughausarealentwicklung über welche das Ustermer Stimmvolk am 27. September zu befinden hat.
Zu Gast bei filacro
Die FDP Uster wählte als Lokation für ihre Parteiversammlung das Zelt von filacro auf dem Zeughausareal. Die Lokation wurde passend zum Thema „Zeughausarealentwicklung“ gewählt.

1000 Schüler aus über 70 Gemeinden der Schweiz
Zu Beginn des Anlasses kam gleich der Betreiber von filacro, Martin Henzi, zu Wort. Der Seiltänzer und Artist stellte kurz seine Akrobatik- und Bewegunswerkstatt vor und nannte auch einige bemerkenswerte Zahlen zu seinem Projekt. So besuchten ständig 50-60 Kinder pro Woche den Unterricht im filacro-Zelt. filacro sei weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und sei eine von zwei Schulen schweizweit, dieser Art. Seit filacro in Uster tätig sei, hätten über 1000 Schüler aus über 70 verschiedenen Gemeinden in der Schweiz den Unterricht besucht. Anschliessend kamen die Parteimitglieder in den Genuss einer akrobatischen Vorstellung, das ganze unter dem Motto „das Leben ist ein Seiltanz“ von Martin Henzi.

Einstimmiges JA zum 5-Phasenplan zur Zeughausarealentwicklung
Ein Schwerpunkt der Parteiversammlung war der kommenden Abstimmung über die Zeughausarealentwicklung gewidmet. FDP Stadtrat Thomas Kübler stellte nochmals den 5-Phasenplan des Stadtrats vor, welcher auch im Gemeinderat von links bis rechts mit einer grossen Mehrheit angenommen worden sei. Das später ergriffene Referendum würde bei einer Annahme die Entwicklung auf diesem Areal erheblich verzögern. Zusätzlich hätte sich die Eigentümerin des Areals, die armasuisse, in den über mehrere Jahre dauernden Verhandlungen als äusserst fairer und zuverlässiger Partner erwiesen. Dies spreche für eine zukünftige partnerschaftliche Entwicklung des für Uster wichtigen Areals. Eine Ablehnung der Abstimmungsvorlage würde nun das ganze Vorhaben gefährden. Neben einer
erheblichen zeitlichen Verzögerung müsste damit gerechnet werden, dass allfällige Neuverhandlungen für die Stadt Uster unter beträchtlich ungünstigeren Bedingungen geführt würden So sei davon auszugehen, dass die armasuisse, wie dies gemäss ihrer Strategie üblich sei, das ganze Areal nur als Baurecht abtreten würde. Die Stadt Uster könne so nicht mehr Eigentümerin eines Teiles des Areals werden. Dies würde die ganze Arealentwicklung in Frage stellen würden. Schlussendlich würde eine Ablehnung des 5-Phasenplans zu einem Scherbenhaufen führen ,da absolut nicht klar sei, warum der Plan abgelehnt worden sei. Bedeute es ein grundsätzliches Nein zum Landkauf oder wären andere Gründe dafür ausschlaggebend.
Die anschliessende Diskussion der Parteimitglieder zeigte klar, dass die Annahme des Entwicklungsplan in FDP-Kreisen völlig unumstritten ist und so war dann auch die Parolenfassung für die Abstimmung von Ende September eindeutig: Die Parteiversammlung beschloss einstimmig die Ja-Parole zum 5-Phasenplan des Stadtrats.
Besuch des Kantonalpräsidenten
Nach der Parolenfassung kam dann Beat Walti, der Präsident der FDP Kanton Zürich zu Wort. Er nutzte die Gelegenheit und gab einen Einblick in die Parteiarbeit zur Vorbereitung für die kommenden Wahlen 2010. So sei es bedauernswert, dass die FDP in der Vergangenheit trotz hervorragender Arbeit ihrer Exponenten an Wähleranteilen eingebüsst habe. Die Arbeit in Kommissionen und Exekutivämtern werde in der Öffentlichkeit leider nur wenig beachtet. So sei es gerade im Hinblick auf die kommenden Wahlen für die FDP von zentraler Bedeutung, dass die FDP nicht nur im Hintergrund wertvolle Arbeit leiste, sondern den Wählern auch aufzeigt, für welche Werte die Partei stehe und was die Wähler von uns erwarten dürften.Die Schwerpunkte des FDP Programms müssten nicht nur gelebt sondern auch unmissverständlich verkauft werden. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten sei es für die Schweiz ausgesprochen wichtig, dass eine sinnvolle Wirtschaftspolitik betrieben würde. Eine liberale Wirtschaftspolitik sowie die Förderung von Bildung und Forschung seien für eine zükünftige nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen unentbehrlich. Nur ein schlanker, gesunder und bürgerfreundlicher Staat sei in der Lage, die wichtigen Sozialwerke der Schweiz auch für die Zukunft finanzierbar zu halten. In einem bürgerfreundlichen Staat seien zudem die Sicherheit und die damit verbundene Durchsetzung der Rechtsordnung unverzichtbar. Diesbezüglich habe sich die FDP nicht nur in der Vergangenheit eingesetzt, es werde auch in Zukunft ein Schwerpunktthema der FDP bleiben. Zum Schluss der Parteiversammlung stand Beat Walti den versammelten Parteimitgliedern für Fragen zur Verfügung.
